Botanischer garten

Sonntag in Münster 1

Sonntag, 05.09.2021

Detail-Lageskizze Botanischer Garten (Quelle: openstreetmap, Lizenz CC-BY-SA 2.0).

Frankfurter lieben den Palmengarten als Oase der Ruhe in einer ansonsten sehr geschäftigen Stadt. In Münster geht es sicherlich etwas beschaulicher zu, aber auch hier kann man, umgeben von soviel formvollendetem Grün, sehr gut entspannen.

Der etwas unscheinbare Eingang in den Botanischen Garten.

Konzertpavillon und Bänke, verwaist in Pandemiezeiten. In normalen Zeiten sicher eine gut besuchte Veranstaltung.

Zwergahorn? Wir hätten mal genauer hinschauen sollen. Sehr schön jedenfalls die feingliedrigen Blätter.

Kleine Palmenallee vor der Orangerie.

Orangerie des Botanischen Gartens Münster. Sonderausstellung Farbstiftzeichnungen "Pflanzen und Tiere im Botanischen Garten", von Marlene in der Stroht.

Kurzweiliges Intermezzo eines Saxophonisten, Reminiszenz an den Konzertpavillon in besseren Tagen.

Victoriaseerosen, wegen der Pandemie leider nur aus der Ferne zu besichtigen. Tolle Gewächse.

Victoriaseerose, Blattunterseite, sehr interessant.

Hier muss Michael passen. Jedenfalls beeindruckend in Form und Größe.

Baumfarne mag Michael sehr.

Baumfarne sind stammesgeschichtlich sehr alte Pflanzen, die seit etwa 400 Millionen Jahren die Erde besiedeln und zwischenzeitlich ein beherrschendes Element der Vegetation waren.

So ein Teich sorgt besonders an heißen Tagen immer für ein angenehmes Mikroklima.

Blutbuche, die schon zur Zeit Napoleons hier gestanden haben soll und 220 Jahre alt geworden ist, 2015 aber leider gefällt werden musste.

Auch die Araukarien gehören zu Michael`s Lieblingspflanzen. In Südchile soll es ganze Wälder davon geben, die würde er sehr gerne einmal sehen.

Das Mammutblatt bzw. Gunnera manicata (das Grüne, nicht das Rote) stammt aus den Gebirgssümpfen Südbrasiliens.

 

Die Gattung Gunnera ist mit 40 Arten auf der Südhalbkugel vertreten. Das Mammutblatt ist eine bis zu drei Meter große mehrjährige, krautige Pflanze. Sie wird auch Riesen-Rhabarber genannt, da die Wuchsform Ähnlichkeit mit dem Rhabarber (Rheum rhabarbarum) aufweist, sie ist jedoch nicht verwandt mit diesem. (Wikipedia) Die Blütezeit ist von Juli bis August.

Stiel einer Gunnera manicata.

Die kleinen und unscheinbaren Blüten sitzen zu tausenden in dem bis zu einem Meter langen Blütenstand.