Digne-les-Bains - Im Tal der Bès

Von Digne-les-Bains aus können wir mit unserem Womo noch gut 20 km das Bléonetal hinauffahren.

Nach wenigen Kilometern Fahrt erreichen wir das Ammonitenpflaster (La Dalle aux Ammonites). Das Pflaster ist echt beeindruckend. Und es ist gut, dass wir es uns heute noch anschauen, denn als wir gegen 15:30 Uhr vor Ort eintreffen und nach oben fotografieren, schaut die Linse genau ins Gegenlicht. Eine denkbar ungünstige Konstellation. Früher Nachmittag ist also eher ungeeignet, um hier Fotos zu machen.  Da warten wir lieber bis morgen mit den Fotoaufnahmen. Weiter geht die Fahrt am Einstieg in den Wanderweg zum Ichtyosaurier vorbei. Nun wird das Tal deutlich enger und nimmt den Charakter einer echten Schlucht an.

Nach etwa 20 Kilometern Fahrt erreichen wir ein Hinweisschild, das den nachfolgenden Tunnel mit einer Durchfahrtshöhe von nur 2,80 m angibt, für unser Mobil entschieden zu wenig. Michael sieht sich den Tunnel an und ist sich sehr sicher, dass die lichte Raumhöhe des Tunnels ausreichen würde. Da wir aber den weiteren Straßenverlauf nicht kennen und auch nicht wissen, ob man da oben irgendwo drehen kann, bleiben wir hübsch vor dem Tunnel.

Wir suchen uns eine Parklücke am Vélodrome und laufen ein ganzes Stück die Straße hinauf. Dort rauscht der Wildbach. Es würde sich bestimmt lohnen noch ein ganzes Stück weiter den Berg hinaufzulaufen, aber wir sind heute einfach zu platt.

Gleich hinter der Brücke gibt es einen alten und einen neuen Tunnel. Vielleicht bezieht sich die niedrige Durchfahrtshöhe auf den alten Tunnel.

Über uns eine gewaltige Wand, die fast senkrecht nach oben geht. Da beschleicht einem immer ein ungutes Gefühl. Wenn sich nur ein kleines Fragment aus der Wand lösen sollte, kann das hier unten ziemlich unangenehm werden.

Es lohnt sich auf jeden Fall einmal das Sträßchen hochzufahren, denn dort oben gibt es insbesondere für Wanderer und Radfahrer einige Möglichkeiten sich auszutoben.

Wir machen noch einen kurzen Ausflug in die Rote Molasse, dann geht es zurück auf den kostenlosen Stellplatz in Digne-les-Baines.

 

Auf dem Rückweg in die Stadt kommen wir noch einmal am Cephalopodenpflaster „La Dalle aux Ammonites“ vorbei. Und wir stellen fest, dass die Gegenlichtproblematik immer noch besteht.

 

 

Hier befinden wir uns etwas oberhalb des Tunnels und schauen zurück.

Hier sieht man ganz schön, wie auch mächtige, harte Kalkbänke gefaltet werden können.

Den Rest des Weges heben wir uns für den nächsten Besuch auf.

Aber das Seitentälchen abseits der Straße, das uns in Richtung der Roten Molasse führt wollen wir uns doch noch einmal ansehen. Der Einstieg in den Wanderweg befindet sich am Velodrome. Nur ganz kurz bleibt der Weg eben, dann geht es den hang hinauf.

Grobe Gerölle und Gesteinsblöcke erschweren uns den Aufstieg. Doch schon bald ist dieses etwas unwegsame Gelände überwunden und der Weg lässt sich angenehmer laufen.