Der Burgenkomplex Altdahn

Hier ein kurzer historischer Abriss, den wir nicht besser hätten formulieren können.

Die Grafik zeigt die drei Burgen des Burgenkomplexes Altdahn.

Und hier ein Blick von der südlich gelegenen Burgruine Drachenfels auf den Burgenkomplex Altdahn. Im dunkelgrünen Wäldermeer muss man schon etwas genauer hinschauen, um Altdahn überhaupt zu entdecken. Mit einem Teleobjektiv tut man sich da etwas leichter. Abhilfe verschafft ggf. der Große Fischfelsen, der nicht 3,5 km, sondern lediglich 600 m südlich Altdahn gelegen ist.

 Das schöne an den Burgruinen ist, dass man diese in der Regel zu jeder Tages- und Nachtzeit besuchen kann. So lassen sich Sonnenauf- und -untergänge, mit Nebel geflutete Täler und bunte Herbstwälder und verschlafene Ortsgemeinde nach Belieben fotografieren. Man muss halt nur den inneren Schweinehund überwinden und sich zu unchristlichen zeiten auf den Weg machen.  

Auf vielen Ruinen sieht man, wie geschickt die Baumeister den vorhandenen Fels für ihre Zwecke zu nutzen wussten und die Bauwerke dementsprechend einpassten.

Ob dieses Mühlrad wirklich hier stand, wissen wir nicht. Aus Gründen der Autarkie, wäre es sicher ein Gewinn gewesen. Tatsächlich findet man auf der Felsoberfläche der Burg eine Zisterne, die man hätte nutzen können, um das Rad in Gang zu setzen. Das Wasser dort hochzubringen dürfte aber auch kein Honigschlecken gewesen sein.

Wabenverwitterung am Fels von Burg Tanstein.


Bild links bzw. oben (Handyansicht), Blick auf Burg Tanstein, die älteste der drei Burgen. Bild rechts bzw. unten (Handyansicht) zeigt die Burg Grafendahn.  

Noch einmal der Blick auf Burg Tanstein aus einer anderen Position.

Blick über die Burg Grafendahn in westliche Richtung zur Burg Tanstein.

Von der aktuell höchsten Felsoberfläche fällt unser Blick nach Nordwesten auf die Gemeinde Dahn.

Ein hübscher kleiner Biotop am Fuß der Burg Altdahn.

Einen Aufgang zum östlichsten Fels der Burg Altdahn haben wir trotz der erkennbaren Besuchersicherung leider nicht finden können.

Zuletzt begeben wir uns noch einmal zur westlichsten Burg Tanstein, umrunden den Fels und steigen auf die Felsoberfläche hinauf.


Der vorhandene Fels bot eigentlich immer zu wenig Platz, um alle räumlichen Wünsche der Burgherren zu befriedigen. Also baute man in die Höhe und das hieß und heißt Treppen steigen, wenn man wirklich alle Geheimnisse ergründen will.

Die am Mühlrad angesprochene Zisterne auf der Felsoberfläche. Manche Besucher missbrauchen diese immer wieder, um ihren Müll zu entsorgen. Das ist wirklich ärgerlich. Denn entleerte Gebinde sind doch nun wirklich nicht so schwer, als dass man sie nicht bergab bis zum Auto transportieren könnte.

Bllick von Burg Tanstein nach Osten auf die Burgen Grafendahn und Altdahn.

Ein wirklich umfassender Wegweiser, der kaum Wünsche offen lässt. Ja, der Pfälzerwald ist ein wahres Wanderparadies. Wir wandern nun aber nicht weiter, sondern kehren zurück an den Stellplatz in Erfweiler, machen unser Womo klar und fahren zur Burgruine Drachenfels.