Pamplona

Kilometer um Kilometer flanieren wir durch die Stadt, die während des frühen Nachmittags wie ausgestorben erscheint. Kaum Leute in den verwinkelten Altstadtgassen. Nur ein paar Schulklassen, die angeleitet von Lehrern oder Fremdenführern lautstark durch die Stadt flanieren und der eine oder andere Pkw von Locals unterbrechen die Stille in den Straßen.


Rechts bzw. unten im Bild die Catedral Metropolitana de Santa María la Real de Pamplona.

Auch hier haben wir wieder das Problem mit der eng ständigen Bebauung. Wie man sich auch positioniert, es reicht hinten und vorne nicht für ein Übersichtsfoto.

Die Herberge El albergue Plaza Catedral de Pamplona mit Bezug zum Jakobsweg.

Eines der vielen hübsch angemalten Altstadthäuser in der Calle Dormitalería Ecke Cale Curia, gegenüber der Catedral Metropolitana de Santa María la Real de Pamplona.

Wir folgen der Calle Dormitalería in südöstlicher Richtung und erreichen die Stierkampfarena von Pamplona.

Am linken Bildrand das Denkmal für Ernest Hemingway.

Dass man Ernest Hemingway vor der Arena ein Denkmal gesetzt hat, ist kein Zufall. Er hat in Europa immer dem Tod ins Auge gesehen. Im Ersten Weltkrieg, im Spanischen Bürgerkrieg und im Zweiten Weltkrieg. Und er liebte Sportarten, bei denen es um Leben und Tod ging: den Stierkampf, das Boxen, das Hochseeangeln vor Floridas und Kubas Küste oder die Großwildjagd in Afrika. Um Leben und Tod – das war sein Thema.

Kleines Restaurant irgendwo in den Altstadtgassen von Pamplona, dessen Fassade uns angesprochen hat.

Das Monumento a los Fueros wurde 1903 auf dem Paseo de Sarasate errichtet.

Die Escuela Pública de Música Joaquín Maya (Musikschule) in der Calle Gral. Chinchilla, 6.

Die Zitadelle von Pamplona liegt am südwestlichen Stadtrand der Altstadt. Die schematische Darstellung zeigt die heutige Form der als Pentagon angelegten Anlage.

In die Zitadelle gelangt man durch diesen etwas unscheinbaren Eingang.

Die Zitadelle von Pamplona (Ciudadela de Pamplona; Castillo Nuevo; Baskische: Iruñeko Zitadela,) ist eine Renaissancebefestigungsanlage in Form eines Fünfecks.

Die Zitadelle liegt am südwestlichen Rand der Innenstadt von Pamplona an der Avenida de Ejército. Die Zitadelle gilt als bestes Beispiel für die Militärarchitektur der spanischen Renaissance und als eine der bedeutendsten Wehranlagen in Europa.

 

Die Zitadelle wurde ab 1571 unter der Regierung des Königs Philipp II. (Spanien) nach dem Vorbild der Zitadelle von Antwerpen errichtet und 1645 vollendet. 1685 wurde sie mit äußeren Lünetten nach dem System von Vauban verstärkt.  Im Spanischen Bürgerkrieg fanden in der Zitadelle zahlreiche Erschießungen statt, an die eine 2007 aufgestellte Gedenktafel erinnert.

Die militärische Nutzung endete 1964. Seither wird die Anlage als Park (Vuelta del Castillo) und zu kulturellen Zwecken genutzt.

Die Festungsmauern halten den städtischen Lärm weitgehend außerhalb der Grünanlage.  

Nach einem langen Marsch durch die Altstadtgassen kann man sich hier wunderbar erholen.

Die Sonne steht schon tief, die Waden erschlaffen und so wird es höchste zeit in Richtung Wohnmobilstellplatz aufzubrechen.

Über die angrenzenden Jardines de la Taconera geht es nun zurück zu unserer Unterkunft.

Links im Bild die Tankstelle und dahinter der Wohnmobilstellplatz in der Calle Biurdana, gleich haben wir es geschafft.

Gegen 19:00 Uhr sind wir zurück am Womostellplatz, der nun bis auf einen einzigen Platz gefüllt ist. Nachdem wir jetzt den dritten Tag in Folge ordentlich marschiert sind, sind wir doch ein wenig platt, essen noch und legen anschließend die Füße hoch.