Zaragoza am Abend

Freitag, 22.03.2024

Vom Mercado Central kommend ist es nur ein Katzensprung bis zu den Relikten aus der Gründerzeit der Stadt. Mehr als 2.000 Jahre sind Teile der Altstadt alt. Zur Erinnerung noch einmal: Die Stadt wurde zwischen 24 und 12 v. Chr. von den Römern unter dem Namen Colonia Caesaraugusta gegründet.

Die Statue des römischen Kaisers Caesar Augustus in Zaragoza, Gründer der römischen Kolonie auf dem Standort der heutigen Stadt von Zaragoza.

Murallas Romanas de Zaragoza, Relikte aus der Römerzeit (Murallas -Mauern).

Der Torreon de la Zuda (Zuda Turm) ist ein Teil des ehemaligen muslimischen Herrschersitzes. Heute beherbergt er im unteren Teil das Tourismusbüro, vom oberen Stockwerk hat man einen schönen Blick auf die umliegende Stadt und den Fluss. Auf engstem Raum befindet sich im Umfeld der Ruinen eine unglaubliche Fülle an historischen Relikten, die von den Römern sowie muslimischen und christlichen Herrschern hinterlassen wurden. Das kann man als Tagestourist gar nicht richtig erfassen.

Die Touristeninformation im Zuda Turm.

Die Iglesia de San Juan de los Panetes unmittelbar neben dem Zuda Turm gelegen.

Am Torreon de la Zuda vorbei gehen wir in Richtung Rio Ebro, den wir über die Santiago Brücke überqueren, um auf der anderen Seite in den Parque Macanaz zu gelangen. Hier gibt es nicht nur schöne Palmen, mit denen man sich ablichten lassen kann, nein, man hat auch eine viel bessere Sicht auf die wirklich gewaltige Basílica del Pilar.  

Die Basílica del Pilar (vollständiger Name Catedral-basílica de Nuestra Señora del Pilar de Zaragoza / „Kathedralbasilika Unserer Lieben Frau auf dem Pfeiler zu Saragossa“, deutsch meist kurz Basilika El Pilar) ist eine römisch-katholische Kirche. Sie ist die größte und eine der wichtigsten Barockkirchen Spaniens und die Konkathedrale des Erzbistums Saragossa.

Die Vegetation und das Gegenlicht sind heute ein wenig störend, würde es aber Bindfäden regnen, wären wir auch wieder nicht zufrieden.

Am Ende des Parks gelangen wir an die Puente de Piedra, die von zwei Löwen bewacht wird.

Die Puente de Piedra unweit der Basílica del Pilar gelegen.

Über die Puente de Piedra überqueren wir erneut den Ebro und gelangen nun wieder auf die Südseite des Flusses und damit in die historische Altstadt.


Detailaufnahmen der Basílica del Pilar. Die Basilika ist so detailreich, dass wir einige Zeit damit beschäftigt sind, wenigstens einen Teil davon abzulichten. Außerdem gehen wir auch in dieses außerordentliche Gebäude und natürlich würden wir auch dort gerne Fotos machen, aber das ist leider nicht zulässig.

Unweit

Das Museo del Foro de Caesaraugusta am frühen Abend.

Hier gibt man sich verschwenderisch und taucht die Fassade in ein bernsteinfarbenes Licht.

Da erhoffen wir uns natürlich, dass auch die Basílica del Pilar in Kürze in Lichterglanz getaucht wird, doch wir werden enttäuscht. Man muss wohl Strom sparen.  

Nachdem wir den ganzen Tag kreuz und quer durch die Altstadt gelaufen sind, haben wir uns den Weg zum Puerto de Carmen gut eingeprägt und flanieren nun ein letztes Mal durch die Fußgängerzone in Richtung unserer Bushaltestelle.

Die fanden wir abbildungswürdig.

Wir passieren die Plaza de España.

 

Dann noch ein abendliches Foto der Iglesia Parroquial de Santiago El Mayor und schon ist Puerto de Carmen in Sichtweite.

Puerto de Carmen bei Nacht, ein schöner Anblick. Wir haben Glück, denn der 41er-Bus trifft gerade ein und so sind wir rasch zu Hause. Heute qualmen uns echt die Socken. Mit dem ganzen Hin- und Hergelaufe kommen doch deutlich mehr Kilometer zusammen, als man denkt. Heute werden wir wohl vor der Zeit einschlafen.