Nach einer knappen Stunde laufen wir zurück nach Erfweiler. Dort holen wir uns in der Metzgerei noch zwei Steaks und etwas geräucherte Wurst. Dann gehen wir zum Stellplatz zurück und machen Mittagessen. Gegen 15:00 Uhr fahren wir in Richtung Burgruine Drachenfels. Unmittelbar unterhalb dieser Burgruine liegt die PWV-Hütte, es ist also doppelt interessant hier Station zu machen. Am heutigen Freitag hat die Hütte geschlossen und so ist es überhaupt kein Problem einen Parkplatz für unser Womo zu finden. Am Wochenende sollte man früh genug hier sein, sonst sieht es mit dem Womo schlecht aus.

 

Von der PWV-Hütte geht es noch 200 m auf einem ebenen Wirtschaftsweg nach Westen, dann biegt der Weg in den Wald ein und es setzt ein kurzer aber knackiger Anstieg über etwa 300 m Länge ein. Steht man vor der Burgruine wendet man sich nach rechts biegt nach etwa 30 m nach links ab und schon steht man am Eingang. Gleich hinter einem kurzen Tunnel und einer Treppe ragt der Fels steil nach oben. Man kann ihn kaum ins Bild packen, so gewaltig ragt er empor. Über viele Treppenstufen geht es nun nach oben, bis man endlich eine erste etwas größere Aussichtsplattform erreicht. Weit geht der Blick ins Land und das in mehrere Richtungen. In der Ferne sehen wir das Burgenmassiv Altdahn, die wir heute Morgen besucht haben. Oben weht ein kühlender Wind, der natürlich bei diesen sommerlichen Temperaturen um die 30 Grad ganz besonders gelegen kommt. Von der zweithöchsten Plattform geht es über eine Stahltreppe den Rest der Weges am Rande eines Buntsandsteinfelsens und dann durch diesen hindurch nach oben bis zum höchsten Punkt der Burg.  Generell lieben wir die guterhaltenen Burgruinen, denn sie sind jederzeit und auch kostenlos zugänglich. Und die Ruine Drachenfels ist ein besonders  lohnendes Ziel vor allem auch für die, die nicht gerne weite Wege gehen. Denn man kann mit dem Pkw und sofern man früh genug anreist auch mit dem Womo bis an den Parkplatz an der PWV-Hütte unterhalb der Burgruine fahren und es sich dort gemütlich machen und davor oder danach sich die schöne Ruine ansehen. Die Hütte hat aktuell übrigens Mittwochs, Samstags und Sonntags von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

 

 

 

Zurück am Womo schauen wir, wo wir günstig übernachten können und finden einen Parkplatz ohne jede VE in Gossersweiler-Stein. Zuvor sehen wir uns aber noch den parkplatz an der Burg Berwardstein an um für den morgigen Tag gerüstet zu sein. So richtig optimal ist der Platz mit seiner engständigen Einfriedung aus Holzbalken nicht für Womos. Auch hier sollte man am Wochenende frühzeitig vor Ort sein.

 

 

 

Auf die Burg zu gehen ist uns heute zu spät und so geht es gleich weiter zu unserem Nachtlager. Der kürzeste Weg bleibt uns von einer Baustelle verwehrt und so müssen wir nun auch noch einen Umweg fahren.

 

 

 

Der Platz in Gossersweiler-Stein könnte nicht nur heute für uns interessant sein, denn morgen sind schwere Unwetter vorhergesagt und der Platz liegt oben auf einer Anhöhe. Deshalb ist es hier recht unwahrscheinlich, dass wir von Wassermassen überrascht werden. Leider gibt es keine VE, es ist nur eine etwas schiefe Schotterfläche, die wir aber mit zwei Keilen ausgleichen können, denn wir sind die ersten und können uns den besten Platz aussuchen. Vom Platz aus hat man einen schönen Blick auf Gossersweiler, allerdings scheint einem zumindest am Abend die Sonne auch direkt ins Gesicht. Im großen und ganzen sind wir mit dem Platz    zufrieden und so richten wir uns für den Abend häuslich ein. Unmittelbar neben dem Platz fällt das Gelände und mit ihm die Straße deutlich ein, das führt bei so manchem Fahrzeug zu erhöhten Drehzahlen und damit zu Lärm, der an einer ebenen Strecke vermeidbar wäre.