2 - Montag, 24.06.2024

 

Waren relativ früh wach und haben dann in Wissembourg noch gefrühstückt. Sind anschließend die ca. 12 km bis nach Drachenbronn gefahren. Dort gibt es zum einen den Chemin des Cimes Alsace, das ist so eine Art Baumwipfelpfad. Achtung man kann mit dem Auto nicht direkt an die Attraktion heranfahren, sondern muss unten im Tal auf einem kostenlosen Parkplatz halten. Von dort aus fährt dann ein ebenfalls kostenloser Shuttlebus  hinauf auf den Berg. Vermutlich hat man von dem Baumwipfelpfad eine gute Aussicht.

 

Dort gibt es außerdem einen Kletterwald mit Spielplatz, den Foret d'Aventure Alsace, der liegt vom PP nur etwa 250 m die Straße bz. Den Hang hinauf. Als wir vor Ort waren waren beide Attraktionen noch geschlossen. Leider versteckt man letzteren so gut hinter Bäumen, dass es recht schwierig ist diesen zu fotografieren.

 

Von Drachenbronn sind wir dann zunächst zum Gimbelhof unweit des Chateau Fort du Fleckenstein gefahren, das ist ein Berggasthof mitten im Grünen mit einer schönen Aussicht auf die Burg Fleckenstein. Leider hatte der Berggasthof Betriebsferien, dem entsprechend war dort oben fast nichts los. Die Zubringerstraße ist so eng, dass gerade mal unser Womo draufpasste. Zum Glück war wenig Verkehr. Wir dachten schon wir dürften die gar nicht fahren, aber es gibt ja inzwischen soviel fußkranke, da hätten die ja da oben gar keine Gäste, also musste es eine Zuwegung geben und so war es dann auch.

 

Eigentlich hätten wir unser Auto am Gimbelhof stehen lassen und zum  Chateau Fort du Fleckenstein rüberlaufen können, aber dann war uns das doch zu weit und wir sind wieder ins Tal zurück bis an den Campingplatz dann nach rechts Richtung Hirschthal abgebogen und schon bald wieder den Berg hoch zur Burg. 

 

Die Burgruine ist sehr interessant, vor allem für Kinder. Es waren mehrere Schulklassen vor Ort. Auf der Burg gibt es eine ganze Reihe von Punkten, an denen es kruselt oder an denen Kinder Aufgaben lösen müssen und das fanden die Kinder sehr interessant. Und natürlich sind auch die vielen verwinkelten Gänge und die ineinander verschachtelten Raumebenen und die vielen Aussichtspunkte ausgesprochen interessant. Alle waren sehr aufgeregt und es ging dem entsprechend lebhaft zu. Die Lehrer waren nach dem Ausflug bestimmt ziemlich geschafft.

 

Nach der Besichtigung ging es weiter Zum Altschloßfelsen bei Eppenbrunn, über Hirschthal, Schönau und Fischbach bei Dahn. Am PP des Altschlossfelsens, am Spießweiher angekommen, haben wir erst einmal Mittagessen gekocht. Dann haben wir bis etwa 16:30 Uhr gedöst und uns anschließend so langsam auf den Weg gemacht.

 

Die Vorstellung, dass bei blauem Himmel und später Stunde das Licht besonders gut für Fotoaufnahmen sein könnte ging teilweise auf. Für die Nordseite stimmte das und die Fotos dürften richtig gut geworden sein. Für die Südseite war es bereits zu dunkel. Um überall optimale Fotos zu haben müsste man am Morgen auf die Südseite und am Nachmittag auf die Nordseite. Irgendwann werde ich das auch noch packen.

 

Wir haben uns diesmal zuerst die komplette Südseite angesehen, und sind danach die Nordseite zurückgelaufen. Vom Wendepunkt an geht der Weg allerdings zunächst über den Kamm, so dass man quasi auf der Felsoberfläche läuft und vom Felsen deshalb gar nichts sehen kann. Allerdings gibt es einen schönen Aussichtspunkt von dem aus man einen tollen Überblick über die waldigen Höhen des westlichen Pfälzerwaldes hat.

 

Am Abend fahren wir zu dem uns schon bekannten kostenlosen Stellplatz in Lemberg, unser absoluter Lieblingsplatz in der Pfalz. Obwohl es schon fast 20:00 Uhr ist, als wir ankommen, hat der Kiosk noch geöffnet. Da zischen wir noch ein leckeres Bier und essen zwei Cheeseburger. Die Burger sind zwar nicht übermäßig groß, kosten aber auch nur 3,60 pro Stück und schmecken gut. Auf diesem Platz fühlen wir uns absolut wohl.

 

 

Wissembourgs Altstadt ist noch teilweise von Resten der alten Stadtbefestigung umschlossen.