Burg Fleckenstein

Eigentlich hätten wir unser Auto am Gimbelhof stehen lassen und die ca. 1,3 km zum Chateau Fort du Fleckenstein hinüberlaufen können. Aber dann war uns das doch zu weit und wir sind wieder ins Tal zurückgefahren bis an den Campingplatz. Dort ging es auf der D 925 nach Norden Richtung Hirschthal und schon nach 250 m wieder den Berg hoch zur Burg.

Auf dem terrassierten Parkplatz nehmen wir die oberste, zur Burg nächstgelegene Teilfläche und parken unser Womo im Schatten hochgewachsener Bäume.

Übersichts-Lageskizze Burg Fleckenstein, Parkplatz und Gimbelhof (Quelle: openstreetmap, Lizenz CC-BY-SA 2.0). Vom Parkplatz zum Ticketcenter sind es etwa 600 m, von dort zur Burg noch einmal 200 m. Vom Gimbelhof sind es etwa 1,3 km bis zur Burg.

Wir könnten nun vom Parkplatz aus die Straße hinauflaufen, auf der mehrere Schulbusse geparkt sind, ziehen aber den parallel zur Straße durch den Wald verlaufenden Köhlerpfad vor.

Er liegt ein wenig höher und man muss sich etwas mehr anstrengen, dafür ist der Weg deutlich kühler an heißen Tagen.

Entlang des Köhlerpfades erfährt man einiges über das Leben der Köhler in dieser Region.

Grafische Veranschaulichung von Beherbergungsbetrieben, überdachten Rastplätzen (Punkt 4) und der Burg. Die Tickets gibt es gleich im ersten Gebäude. Hier befindet sich auch ein Souvenirshop. Der Eintritt kostet für Erwachsene 9 €, es gibt jedoch Familienrabatte.

 

Darüber hinaus ist die Burg nicht nur einfach eine Burg. Mit den Tickets der Rätselburg können sich die Kinder als Detektive betätigen. Eine außergewöhnliche Erkundung der Burg entführt die Besucher auf eine Zeitreise ins Mittelalter. Die Teilnehmer machen sich zusammen mit Kim an die Lösung von 25 Rätselaufgaben, um den Burgherrn zu befreien und Fleckenstein zu retten. Die Burg und der umliegende Wald werden zu einem riesigen Spielplatz, in dem sich Wirklichkeit mit Fantasie vermischt. Ein Besuch, der die Freude am spielerischen Lernen mit einem Abenteuer an der frischen Luft verbindet.

 

Während unseres Aufenthaltes waren drei Schulklassen vor Ort und wir konnten beobachten, dass es den Kindern richtig Spaß gemacht hat.  Im Grenzgebiet ist man auch sehr bemüht, Auskünfte und Informationen zur Burg und allen Veranstaltungen auch in Deutsch bereitzustellen, sodass man also auch ohne Französischkenntnisse hier keine Hemmungen haben muss.

 

Unter Einbeziehung einer Rast auf dem Gimbelhof, eines Besuches des dortigen Spielplatzes und der Burg Fleckenstein kann man hier locker einen halben Tag verbringen. 

Der Gimbelhof von Burg Fleckenstein aus mit dem Teleobjektiv aufgenommen.

Das Restaurant unterhalb der Burg.

Die Außenterrasse, an sonnigen Tagen gut besucht.

Und hier die Preisgestaltung im Sommer 2024.

Auf halbem Weg vom Ticketcenter zur Burg tritt die Ruine erstmals ins Rampenlicht.

Die Drehflügeltüren am Eingang sind ein wenig tricky. Nach dem Einlesen des Tickets muss man kurz warten und dann beherzt durchlaufen, sonst wird das nichts mit dem Eintreten. Das müsste von den Organisatoren geändert werden.

Hier sehen wir den unteren Zugangsbereich zur Burg. Die im Bild erkennbaren Rinnen sammelten das Regenwasser, um es in die Tränke zu leiten.

Steil ragen Fels- und Mauerwerk empor.

Und hier das Modell eines Tretrads. Das Original war früher in der Kammer hinter dem Brunnen eingebaut. Kammer neben dem grün beleuchteten, senkrechten Schacht, siehe nächste Unterseite. Eine Tretmühle (auch Tretrad oder Laufrad) ist ein seit dem Römischen Reich bis in die Moderne benutzter Antrieb für Mühlen und insbesondere für Hebe-Vorrichtungen (Krane). Sie arbeitet nach dem Prinzip des Wellrads und nutzt die Körperkraft von Menschen oder Tieren.

Die Aufgänge zu den oberen Stockwerken der Burg sind teil direkt in den Fels gehauen. Was für eine harte Arbeit.

Herrlicher Ausblick von einer der oberen Terrassen.

Im Bildvordergrund eine Esskastanie, von denen wir sowohl im Pfälzerwald als auch in den nördlichen Vogesen schon etliche gesehen haben.

Beeindruckend der zentrale Fels von der südwestlich vorgelagerten Aussichtsplattform aus aufgenommen.


Treppen, Treppen und nochmals Treppen. Wer seine Waden nicht einigermaßen trainiert hat, der wird das spüren in den folgenden Tagen.