Kemeri Nationalpark

Mittwoch, 21.05.2025 - von Valgalciems nach Kemeri - 102 km

Wir bleiben unbehelligt und schlafen hier auf dem Parkplatz in Valgalciems richtig gut. Besucher gab es am späten Abend keine mehr, wir blieben diese Nacht wieder einmal alleine. Gegen 10:00 Uhr machen wir uns wieder auf den Weg. Erst einmal haben wir lediglich knapp 30 km vor uns, bis an den recht großen See Engures ezers. 

 

Die Ortschaften, die wir seit Ventspils durchfahren haben, sind fast alle Streusiedlungen oder kleine Weiler. Die Straße P 131 war manchmal ein wenig rumpelig aber es gab auch lange Streckenabschnitte, die sich gut befahren ließen. Wie so oft, sind wenige Häuser über große Flächen verteilt und mit teils recht großen Grundstücken ausgestattet. Es liegt kaum Unrat herum, die Wiesen sind überall gemäht und es sieht alles recht ordentlich aus. An den Fassaden sieht man allerdings, dass auch dieser Landstrich nicht mit Reichtum gesegnet ist. Für Renovierungsarbeiten reicht oft das Geld hinten und vorne nicht. 

An vielen Gebäuden liegen Berge von Holz, das offensichtlich für den Winter benötigt wird. Bis mitteleuropäische Heiz- und Isolierstandards Einzug halten, wird es wohl noch eine Weile dauern. Dafür dürften die Balten nur müde lächeln, wenn sie unsere Fortschritte bei der Digitalisierung sehen. Auch Michael kann sich mit diesem Fortschritt nicht so richtig anfreunden, ist also auch ein Mängelexemplar.

Die P 131 lässt sich, wie gestern schon, gut befahren. Wir fahren allerdings auch selten mehr als 70 km/h, das können wir uns hier leisten, wegen des geringen Verkehrsaufkommens. In diesem Landstrich sind auch kaum Blitzer zu sehen, die werden ja in der Regel immer angekündigt. Schneller als erwartet erreichen wir die Straßeneinmündung in Richtung See. Dabas parks "Engures ezers", also Naturpark "Enguresee" steht auf dem braunen Schild, dass man aus unserer Richtung allerdings erst im letzten Moment sieht.

Über eine 2,2 km lange Schotterpiste kommen wir an einen kleinen Waldparkplatz direkt am See von dem aus Wanderwege abzweigen. Halbwilde Pferde und Rinder soll es hier geben, die möchten wir uns natürlich auch gerne einmal ansehen. Zwei lettische Pkw kommen kurz nach uns mit einem Affenzahn ebenfalls über die Piste und haben Karotten dabei. Die dürften sie wohl für die Pferde mitgebracht haben.  

Das Kärtchen zeigt den Naturpark Enguresee, am Rande der Rigaer Bucht (Quelle: OpenStreetMap, Lizenz CC-BY-SA 2.0). 

Im Bildhintergrund sehen wir den kleinen Parkplatz vor dem See. Im südlich davon gelegenen Bildvordergrund befinden sich rechts im Wald Bank-Tisch-Kombinationen, an denen man es sich im Sommer sehr gemütlich machen kann. Allerdings wissen wir nicht, was die Fliegen davon halten. Bei der aktuellen Kälte ist es für beide mehr als ungemütlich. Darüber hinaus gibt es übrigens auch zwei Trockentoiletten.

Lettische Staatswälder steht auf dem Schild. Das haben wir aber auch erst zu Hause herausgefunden. Die gefallen uns wirklich gut, denn hier ist alles noch so naturnah. Das liegt aber auch an der geringen Einwohnerzahl.

Wir laufen nun den Waldweg unweit des Seeufers nach Norden, um zu den Rindern und Pferden zu gelangen.

Unweit des Parkplatzes passieren wir eine Station des Naturschutzes und eine ornithologische Beobachtungsstation. An den Nummernschildern der Mitarbeiterfahrzeuge können wir erkennen, dass hier Einheimische aktiv sind.

 

Bootsanlegestellen und schilfgesäumte Ufer verleihen dem Umfeld einen romantischen Touch. Was es draußen am Steg zu sehen gibt, muss Michael selbstverständlich auch wissen. Solchen Verlockungen kann er selten widerstehen. Am vorderen Ende angekommen sieht er die Weidetiere in etwa einem Kilometer Entfernung im Wasser stehen. Die Litauer mit der Karottenladung scheinen schon oben angekommen zu sein, denn es sind Personen am Aussichtsturm zu erkennen. 

Weiter geht es, parallel zum See durch den Wald nach Norden. Vom Weg aus hat man immer wieder schöne Ausblicke auf den See. Man sieht Reiher und Schwäne, Seeschwalben und viele Watvögel. Nach 1,5 km Fußweg erreichen wir das Klapptor, das uns den Zutritt zur Pferde- und Rinderweide eröffnet. Die geht nahtlos in den See über und weil der Wasserstand so niedrig ist, bekommen die Bewohner dieser Weide alle paar Tage ihr Wohnzimmer neu dekoriert. Wenn das mal kein Luxus ist. Etwas weiter hinten gibt es einen kleinen Aussichtsturm, der jetzt nicht die ganz große Aussicht eröffnet. Aber die Fotos werden von seiner obersten Plattform um einiges besser und übersichtlicher, weshalb Michael über solche Helferlein immer hocherfreut ist. 

Das Kärtchen zeigt die Anfahrt über die Schotterpiste zum kleinen Parkplatz. Von dort aus läuft man parallel zum See in Ufernähe nach Norden und erreicht nach 1,5 km Strecke den Zugang zur Viehweide (Quelle: OpenStreetMap, Lizenz CC-BY-SA 2.0). 

Bevor wir den Turm erreichen, müssen wir uns erst einmal mit den Grundstückseigentümern anfreunden. Die haben hier schließlich das Hausrecht. Auf Deo hat Michael heute mal verzichtet. Solche Gerüche können die Herrschaften irritieren. Nachdem Michael nicht sofort ins Wasser geschubst wird, geht er davon aus, dass er wohlgelitten ist. Als Michael allerdings weitergeht, wird er seinen neuen Freund gar nicht mehr los. Der läuft treu hinter ihm her und stößt Michael mit dem Kopf mehrfach leicht in den Rücken. Angelika lacht sich kaputt dabei. Michael schnallt nichts. Aber dann fällt der Groschen. Der Kamerad wurde ja gerade mit Karotten gefüttert. Der denkt nun, alle Besucher haben Karotten dabei und will auf diese Weise Michael animieren, endlich die Leckerlis herauszurücken. Okay, da müssen wir beim nächsten Besuch daran denken. 


Was Paarhufern und Unpaarhufern, manche sagen auch Kühe und Pferde gerade mal am Hintern vorbeigeht, bringt den Homo sapiens ganz schön ins Schwitzen. Ungelenk, wie er inzwischen daherkommt, schafft es der alte Knacker mit Ach und Krach trockenen Fußes die Landfleckchen zu erreichen, die ihn dem kleinen Aussichtsturm näherbringen. Letten sind übrigens deutlich unkomplizierter. Sie ziehen einfach Schuhe und Strümpfe aus und fertig ist der Lack. Man muss aber auch dazu sagen, dass es auf dem Weg zum Aussichtsturm nicht so richtig appetitlich aussieht. Viele Wasservögel und die oben angesprochenen Huftiere haben ihre Hinterlassenschaften über den schmalen Zugang zum Aussichtsturm verteilt und die Besucher müssen schauen, wo sie ihre Schritte hinsetzen. 

Hier sehen wir die letzte Hürde vor dem Turm. Der Weg hat schon ein wenig etwas von einem Hindernisparcours. 

Und da ist es nun, das Objekt der Begierde.

Zwei Aussichtsplattformen halten, was sich Michael von diesen versprochen hat. 

Man hat wirklich eine fantastische Aussicht auf diesen recht großen Flachwassersee. Auf einer vorgelagerten kleinen Insel befindet sich eine Vogelkolonie, deren Individuen laut kreischend wild auf und ab fliegen. Was für ein Getümmel. 

In dem nur 10 cm tiefen Uferbereich wimmelt es von recht großen Fischen. Ihre Rückenflossen schauen aus dem Wasser und sobald man sich ihnen nähert, gibt es im ganzen Gewässer ein wildes Getümmel, denn alle wollen gleichzeitig in sicheres Tiefenwasser und wetteifern um die beste Fluchtroute. Die großen Exemplare stehen eher nicht auf dem Speiseplan der Fischreiher, aber die kleinen Exemplare dürften ihnen zusagen. Der Tisch für Wasservögel ist hier jedenfalls reich gedeckt. Es muss ja auch einen Grund geben, dass sich hier so viele Vögel einfinden. 

Auf dem Rückweg in Richtung Wald läuft uns noch dieses hübsche Exemplar über den Weg.

Nachdem wir alles gesehen haben, gehen wir auf dem Weg, den wir gekommen sind zurück zum Womo und machen Mittagsessen. Dann geht es gegen 15:00 Uhr weiter. Eigentlich wollen wir nun immer weiter die Küste hinunterfahren bis nach Jurmala. Aber unsere Vorräte an frischer Ware gehen langsam zu Ende und so überlegen wir uns vielleicht doch einen Abstecher nach Tukums zum Lidl zu machen, den kennen wir schon von unserem ersten Besuch und so machen wir es dann auch. Der Umweg ist nicht allzu groß, die Einkäufe sind schnell erledigt und schon geht es weiter nach Kemeri, wo wir heute noch den Moorpfad begehen wollen. 

Schon einige Zeit beobachten wir, dass am Straßenrand und an kleinen Supermärkten Verkaufsbuden aufgeschlagen sind, wie wir sie auch aus Deutschland kennen. Im Rhein-Main-Gebiet bieten sie ackerfrische Erdbeeren, Spargel oder sonstige Feldfrüchte an.  

Hier an der Küste südöstlich Kap Kolka ist es vor allem geräucherter Fisch (Kūpinātas zivis), der möglicherweise aus dem gar nicht so fernen Riga herangeschafft und veredelt wird, um das Haushaltseinkommen zu erhöhen. So mancher Fisch dürfte aber auch vor Ort gefangen werden. Gewässer gibt es ja genug. Meist sind es ältere Mütterchen, die den Verkauf übernehmen. Hält ein Fahrzeug am Straßenrand, dauert es nicht lange, bis sie aus einem der angrenzenden Häuser heraus eilen und ein wenig außer Atem die Kundschaft versorgen. Fremdsprachenkenntnisse können wir vergessen. Was wir da kaufen, wissen wir nicht. Wir kaufen mit dem Auge und hoffen, dass es gut geht und so decken wir uns nun für die nächsten Tage mit Räucherfisch ein und sind gespannt, wie der schmeckt. 

Das Kärtchen zeigt den 2,5 km nördlich der A 10 und 2 km westlich des Slokassees gelegenen Auenwald (Quelle: OpenStreetMap, Lizenz CC-BY-SA 2.0). 

Unser nächstes Ziel ist der Kemeri Nationalpark. Der befindet sich etwa 30 km westlich von Riga. Auch hier bleibt uns wieder ziemlich schleierhaft, wo der seine Außengrenze hat. Wir sind auf der Suche nach einem Moorpfad, werden aber nicht fündig und kommen bei der Suche zufällig am Meža māja, dem Waldhaus (Bildhintergrund) nördlich der Straße Türistu iela vorbei. Das Gebäude ist bereits verschlossen, auf Informationen dürfen wir heute also nicht mehr hoffen. Im Außenbereich können wir uns jedoch frei bewegen. Also schauen wir uns ein wenig um und sehen, dass es auch hier einen Erkundungspfad für ein angrenzendes Dickicht gibt.

Unschlüssig, ob wir jetzt aus Versehen richtig sind, bewegen wir uns an den Einstieg zum Wanderweg.

Im Nationalpark Ķemeri (Ķemeru Nacionālais parks) treffen wir auf diesen Holzbohlenweg. Wie wir bald merken, führt der aber nicht durch ein Moor, sondern durch einen Auenwald. 

Was ist jetzt der Unterschied zwischen einem Auenwald und einem Moor. Der Hauptunterschied zwischen diesen beiden Biotopen liegt in der Wasserversorgung und Nährstoffarmut: Ein Moor ist ein wassergesättigter Boden, der durch Torfbildung entsteht (oft nährstoffarm), während ein Auenwald ein Fluss- oder Bach-Uferwald (Aue) ist, der durch periodische Überschwemmungen geprägt wird, meist mit nährstoffreicherem Boden, obwohl es auch Moorwälder gibt, die auf feuchten Mooren wachsen. Auenwälder sind durch dynamische Flusszyklen geprägt, Moore durch Wasserstau und Torfakkumulation. 

Der Anfang ist nicht besonders schön. Überall abgesägte Baumstämme, das hat nichts mit Natur zu tun. Aber nach einigen hundert Metern endet die anthropogene Todeszone und wir laufen auf den Stegen über fließendes, braunes Gewässer, das auf breiter Fläche durch den Wald läuft. Zwischen den Bäumen sind unterschiedliche Kleinbiotope ausgebildet und der Weg bietet nun interessantere Einblicke. 

Doch der Pfad endet früher als es uns lieb ist, denn auf halber Strecke führt der Weg plötzlich ein kurzes Stück durchs Wasser. 

Ob das Absicht ist oder Zufall, wissen wir nicht. Wir haben aber keine Gummistiefel dabei, also müssen wir passen und den Abzweig in Richtung Parkplatz nehmen. Den Moorpfad, den wir eigentlich gesucht haben, haben wir jedenfalls hier nicht gefunden.

Das Kärtchen zeigt die Lage des Moorpfades südlich der A 10 (Quelle: OpenStreetMap, Lizenz CC-BY-SA 2.0). 

Wir fahren zurück zur A10, biegen dort nach Westen und nach wenigen hundert Metern schon wieder nach Süden ab in Richtung Kemeru purva takas sakums. Und hier finden wir nun den gesuchten Moorpfad. Der vorgelagerte Parkplatz ist fast leer und ziemlich groß, hier könnten wir auch prima übernachten, aber man kann nur mit App bezahlen und natürlich ist es wieder einmal eine App die wir nicht haben. Wir schlagen uns einige Zeit mit der Anmeldung herum und geben nach einer halben Stunde entnervt auf. Eigentlich müssten wir den Platz wieder verlassen, ärgern uns aber zunehmend über den App-Terror, der uns immer wieder viel Zeit kostet und am Ende häufig genug nichts bringt. Wie einfach war doch das Leben mit Bargeld, das galt überall, jetzt haben wir in Europa statt 20 Währungen einige Hundert App-Währungen und das gilt als Fortschritt. Und selbst innerhalb eines kleinen Landes gibt es oft keine einheitliche Regelung. Wir haben es so was von satt. Brave New World.

Nachdem wir unseren Ärger heruntergeschluckt haben, machen wir eine Risikoabschätzung. Der Tag ist weit fortgeschritten, das Gelände liegt relativ abseits, wir werden jetzt einfach nur kurz den Moorpfad ablaufen und danach gleich wieder verschwinden. Kalkuliertes Risiko also, müsste klappen.

Am Beginn des Moores empfängt uns gleich wieder ein gut ausgebauter Holzbohlenweg und wir kommen rasch voran. Der Beginn des Weges ist ein wenig öde. Vermutlich ist dieses Areal nach der Schneeschmelze feucht, aktuell ist es trocken und wenig abwechslungsreich. 

Wir erreichen die Abzweigung zum Rundweg. Nun müssen wir uns entscheiden links oder rechts? 

Das ist letzten Endes aber komplett egal. Wichtig ist nur, dass die Moorlandschaft nun bald abwechslungsreicher wird.

Und das ist auch so. Vernässte Zonen sind nun die Regel und die wassererfüllten Bassins unterscheiden sich von Becken zu Becken. 

Dabei spielt aber auch die Sonne eine wichtige Rolle, denn kurz vor Sonnenuntergang werden die Schatten immer länger und die Kraft des Lichtes immer weniger.


Skatu tornis ķemeru taka bedeutet Aussichtspunkt am Kemeru-Wanderweg und der Punkt befindet sich in diesem Fall auf einem Turm. Das hilft beim Überblick aber auch beim Aufnahmewinkel und deshalb nehmen wir diese Hilfe gerne an. 

Hier sehen wir den Blick von der obersten Plattform des Turmes.

Das ist doch eine ganz andere Übersicht als man sie unten auf dem Holzbohlenweg hat.

Schon geht es weiter und nun haben wir es nicht mehr sehr weit bis zum Ausgang.

Schon erstaunlich, dass bei ganz ähnlichen Rahmenbedingungen das eine Becken fast zugewachsen ist.

Und nur wenig weiter trifft man auf klares Wasser ohne jeden Bewuchs. Allerdings sieht man dem Becken ja nicht an, ob die Wasserzufuhr, die Mineralisation, der pH-Wert des Wassers oder die Nährstoffversorgung der Pflanzen wirklich identisch sind. Dafür haben wir keine Sensoren.

Hier haben wir unseren Rundweg fast beendet und laufen nun schnellen Schrittes zum Parkplatz zurück. Insgesamt benötigen wir dann doch etwa 90 Minuten für die 3,4 km lange Runde.

Als wir den Parkplatz erreichen schaut Michael gebannt auf die Windschutzscheibe und sieht dort am Scheibenwischer einen recht großen Zettel. Das sieht nach Werbung für irgendein ortsansässiges Geschäft aus. Als wir am Fahrzeug sind, sehen wir dann das Malheur. Es ist keine Werbung, sondern leider doch ein überdimensionierter Strafzettel. 25 Euro kostet der Spaß. Natürlich ärgern wir uns, aber wir sind es leid unsere Urlaubszeit mit der Einrichtung von Apps zu vergeuden. Schon erstaunlich, dass so spät noch ein Kontrolleur kommt. Vermutlich gibt es irgendwo eine Kameraüberwachung, die wir übersehen haben. Hier jetzt auch noch zu übernachten und noch einen Strafzettel zu riskieren wollen wir allerdings nicht. Für die Zukunft lernen wir: Kommen wir mit der Zahlungsmethode nicht klar, fahren wir weiter, auch wenn der Spot noch so verlockend ist. Wir werden noch etliche Moorpfade sehen, die kostenlos begangen werden können. Hier haben wir uns selbst ein Bein gestellt. 

Wir fahren zum Wasserturm in Kemeri und übernachten dort zusammen mit 3 weiteren Womos.

Am Abend werden wir noch mit einem sehr seltsamen Regenbogen überrascht. So einen haben wir noch nie gesehen.

 

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Ihr könnt euch aber auch erst Riga ansehen, und am Ende des Reiseberichts Riga zum Reisebericht Baltikum mit der Station Veczemju Klippen zurückkehren. 

 

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