Karte bitte anklicken, um eine vergrößerte Darstellung zu erhalten! Das Kärtchen zeigt die ungefähre Fahrtstrecke der Buslinie 500 (Matosinhos bis Porto São Bento) entlang des Atlantiks und des Dourotals (Quelle: OpenStreetMap, Lizenz CC-BY-SA 2.0).
An der Markthalle in Matosinhos besteigen wir den 500er Bus in Richtung Porto São Bento. Sehr praktisch, dass wir hier bar bezahlen können.
Hier sind wir im Oberdeck des 500er Busses. Angelika ist die Sonne zu grell. Michael sitzt natürlich ganz vorne in der Pole-Position, der hat ja schließlich Dokumentationspflichten.
Die Skulptur Anémona befindet sich ganz im Südwesten der Stadt Matosinhos an der Praça da Cidade do Salvador. Auch hier befindet sich eine Haltestelle der Linie 500.
Die Festung Forte de São Francisco Xavier etwa 500 m südlich der Skulptur Anémona. Da man vom Oberdeck des Busses richtig viel sehen kann, wird es einem nicht langweilig und die Zeit vergeht wie im Flug.
Weiter geht es unweit der Atlantikküste über die langgezogene Avenida de Montevideu und die Avenida do Brasil in Richtung der kleinen Festung Forte de São João Baptista und der daran anschließenden Parkanlage Jardim do Passeio Alegre.
Hier verlassen wir vorerst den 500er Bus. Die Parkanlage Jardim do Passeio Alegre und die Festung Forte de São João Baptista eignen sich nämlich sehr gut für einen Zwischenstopp. Denn hier endet auch die entlang des Douro verlaufende historische Straßenbahnlinie und man kann die sehenswerten Wagen der Bahn besichtigen, wenn sie hier für die Rückfahrt in die Stadt vorbereitet werden. Außerdem kann man auf den Molen zu den Leuchttürmen Farolim da Barra do Douro und Farolim de Felgueiras hinauslaufen und den Anglern zuschauen oder die Atlantikwellen beobachten, die hier an windstillen Tagen schäumend über die Felsen gleiten, aber schon bei mittleren Windstärken mit Urgewalt heftig gegen die Klippen und das massive Mauerwerk der Molen schlagen. Und im Sommer ist natürlich auch der Strand von Praia do Carneiro ein beliebtes Ziel. Darüber hinaus ist der Mercado da Foz do Douro fußläufig zu erreichen. Man sieht also, dass es hier eine ganze Reihe von Gründen gibt, nicht einfach nur an allem vorbeizufahren, sondern sich wirklich einmal ein oder zwei Stunden Zeit zu nehmen.
Nach unserem Ausflug nehmen wir uns den nächsten 500er Bus und fahren weiter in Richtung Stadtzentrum. Hier verlassen wir nun die Atlantikküste und fahren entlang des Nordufers des Douros in östliche Richtung. Hier, vom Bus aus aufgenommen, ein historischer Straßenbahnwaggon an der Haltestelle Cantareira in der Rua do Passeio Alegre, unweit der westlichen Endhaltestelle.
Die Brücke der Autobahn A1 über den Douro. Am linken Bildrand die Trasse der historischen Tram, die uns nun bis zur Endhaltestelle in der Stadt nicht mehr von der Seite weichen wird.
Kleiner Heliport am Nordufer des Douro und unweit des Straßenbahnmuseums Museu do Carro Eléctrico. Das konnten wir uns diesmal nicht ansehen, aber beim nächsten Besuch steht das oben auf der To-do-Liste. Im Bildhintergrund noch einmal die Autobahnbrücke.
Von Platanen beschirmt geht es weiter in Richtung Stadtzentrum.
Hier wurde es in der Altstadt zu eng, da hat man die Fahrbahn einfach über den Fluss geführt.
Im Bildhintergrund sieht man die Glas-Stahl-Konstruktion des Mercado Ferreira Borges. Die wirklich schöne Halle wird heute nur noch eingeschränkt als Markt genutzt. Lebensmittel sucht man dort allerdings vergebens. Dafür finden diverse andere Veranstaltungen statt.
Während die Strecke bisher annähernd horizontal verlief, geht es auf den letzten 700 Metern vor der Endhaltestelle São Bento deutlich nach oben.
Wir treffen auf den Gegenbus, der sich soeben auf den Weg in Richtung Matosinhos aufgemacht hat.
Ganz oben sehen wir bereits das Gebäude des Bahnhofs Porto São Bento. Wenn man sieht, was die Busfahrer auf den letzten Kilometern an Hindernissen alles so meistern müssen, dann kann man sich nur wundern, dass das alles ohne Blechschäden abgeht.
Der Bahnhof São Bento mit der hässlichen Baustelle davor, die hier aber gar nicht so gut zu erkennen ist. Noch eine Kurve nach rechts, dann sind wir am Ziel.
Unten links die Endhaltestelle des 500er Busses. Die Verkaufspavillons rechts im Bild dienen als willkommene Orientierung, wenn man die Bushaltestelle für die Heimfahrt wiederfinden möchte. Gerade am ersten Tag eines Stadtbesuchs sind wir immer ziemlich euphorisch und vergessen dann schon einmal, wo wir eigentlich losgelaufen sind.
Die Metrostation São Bento, unmittelbar vor dem gleichnamigen Bahnhof und der Endhaltestelle des 500er Busses. Hier ist man wirklich bestens vernetzt.