Portos kleinere Märkte

Das Kärtchen zeigt die Lage der wichtigsten Märkte in und um Porto. Zu den Märkten die hier aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht eingetragen sind, haben wir die Lage des jeweiligen Marktes bei der zugehörigen Fotosession vermerkt (Quelle: OpenStreetMap, Lizenz CC-BY-SA 2.0). 

Markt am Praça da Batalha

Der Markt an der Praça da Batalha ist ein eher kleiner Kunsthandwerkermarkt. Im Netz lesen wir, dass das Warenangebot, unter anderem in der Vorweihnachtszeit sich den saisonalen Wünschen der Besucher anpasst. 

Diesen Markt extra anzusteuern lohnt sich angesichts des wirklich großen Angebots an Sehenswürdigkeiten eher nicht.

Da sich der Markt aber in unmittelbarer Nähe von Kirche und Museum des Santo Ildefonso und auch unweit östlich des Bahnhofs Porto São Bento befindet, muss man für einen kleinen Bummel entlang der Auslagen keine langen Wege in Kauf nehmen.

Feira de Artesanato da Batalha

In unmittelbarer Nachbarschaft zum obigen Markt am Praça da Batalha befindet sich vor der Kirche des Santo Ildefonso die Feira de Artesanato da Batalha (Kunsthandwerksmesse Batalha). Dieser Markt präsentiert überwiegend Lederwaren und ist noch kleiner als der zuvor genannte.

Mercado da Foz do Douro

Der Mercado da Foz do Douro liegt im Stadtteil Foz an der Mündung des Douro in den Atlantischen Ozean. Es ist ein mittelgroßer Lebensmittelmarkt mit einem gefälligen Gebäudeensemble. Der Markt ist für Tagestouristen eigentlich etwas zu weit außerhalb der City und empfiehlt sich eher für Besucher, die wenigstens 3 bis 4 Tage in Porto verweilen. Wir haben euch allerdings schon an anderer Stelle darauf hingewiesen, dass der Markt fußläufig von der atlantischen Endstation des Eléctrico oder einer der Haltestellen des 500er Busses zu erreichen ist. 

Schönes Porträt mit markanten Gesichtszügen im Stil der Azulejos am Mercado da Foz do Douro. Das Kunstwerk ist eine Hommage an Senhor Batatinha (João da Silva), eine lokale Persönlichkeit, die für den Verkauf von Pommes Frites bekannt war. Ein Denkmal für den kleinen Mann, das finden wir mal richtig gut, denn genau solche Leute sind es, die das Land am Laufen halten. Das Wandgemälde wurde von dem Künstler MrKas (auch bekannt als Xesta) geschaffen.  

Der Eingang zum Mercado da Foz do Douro.

Wir haben den Markt beim Schnüffeln im Netz zufällig entdeckt, fanden aber leider erst am Nachmittag Zeit dort einmal hinzulaufen und fanden da natürlich viele Marktstände verwaist.

Trotz vieler inzwischen geschlossener Marktstände konnten wir es uns hier gut gehen lassen.

Der Markt soll ein wenig blumenlastig sein. Das können wir allerdings nur bedingt beurteilen. Soweit bei flüchtigem Blick zu erkennen, ist das Angebot an Lebensmittel für einen Besuch durchaus lohnend. Wenn ihr dem Markt einen Besuch abstatten wollt, seht aber zu, dass ihr das am Morgen hinbekommt.

Ein stilvoller Ausschank im Zentrum des Marktes. Nach allem, was wir gesehen haben, kann das eine richtig gemütliche Sache werden. 

Das türkisfarbene Design finden wir echt gelungen. Es hebt den Markt von allen anderen Märkten, die wir gesehen haben, deutlich ab. Und, das waren ja nicht wenige.

Mercearia - ein Lebensmittelgeschäft.

Auf unserem weiteren Weg durch die Stadt sehen wir etwas abseits des Marktes diese für uns etwas ungewöhnlichen Bäume. Da müssen wir mit dem Foto natürlich einmal draufhalten.

Mercado de Artesanato do Cais de Gaia

Der Mercado de Artesanato do Cais de Gaia ist wieder ein recht kleiner Markt, der sich am südlichen Ufer des Douro an der Flaniermeile in Vila Nova de Gaia befindet. Die Anzahl der Stände schwankt von Tag zu Tag. Verfehlen könnt ihr den Markt nicht, sofern ihr diesen Teil der Stadt besucht.

Ebenfalls am Flussufer treffen wir zwischen Kunsthandwerkermarkt und Straßenmusikern auf diesen Verkaufswagen in Form eines alten VW-Busses. Sieht echt originell aus. 

Urban Market

Der Urban Market liegt ein wenig versteckt, dreiseitig eingerahmt von mehrstöckigen Häuserzeilen. 

Ein rotes Werbebanner und ein schmaler Durchlass an der Metrostation São Bento weisen den Weg. 

Im hinteren Teil des Durchgangs befindet sich diese Leuchtreklame, die bei einem abendlichen Besuch natürlich besonders gut zur Geltung kommt.

Diesen Markt kann man noch am ehesten als Flohmarkt ansprechen. Haushaltsartikel, gebrauchte Textilien und Nippes dominieren hier die Auslagen.

Angelika sieht sich ja immer alles ganz genau an, wenn Michael ihr die Zeit gibt. Hier findet sie jedoch nichts, was ihre Geldbörse öffnen könnte. Und das will schon etwas heißen.

Wie bereits erwähnt, befindet sich gleich nebenan der Eingang zur Metrostation São Bento. Den Markt kann man sich also auch ganz gut am Ende eines Besuchstages ansehen, muss man aber nicht.

Mercado Ferreira Borges

Auf dem Mercado Ferreira Borges findet man aktuell Schmuck und Bekleidung. Auf uns wirkt die ganze Veranstaltung ein wenig improvisiert, als müsste man zeitnah immer wieder einmal den Platz räumen.

Der Mercado Ferreira Borges befindet sich in der berühmten Markthalle aus den 1880er-Jahren, mit einer Eisen- und Glaskonstruktion, nicht weit vom Palácio da Bolsa entfernt in der Rua da Bolsa 19. 

Zweihundert Meter südwestlich des Marktes befindet sich die innerstädtische Endhaltestelle Infante der Eléctrico. Nach Süden lädt eine Außenterrasse zum Verweilen ein.

Speisen und Getränke gibt es vereinzelt aber auch in den Hallen. Michael findet deutlich mehr Gefallen am Gebäude als an den angebotenen Waren. Wer sich allerdings für Schmuck und Kleidung begeistern kann, und solche Leute soll es ja geben, sollte sich hier durchaus einmal umsehen.