von Salantai nach Plateliai

Montag, 12.05.2025 - vom Salantai nach Plateliai - 22 km

Heute lernen wir das Baltikum von einer Seite kennen, die uns noch einige Zeit beschäftigen wird. Wir hätten gerne noch ein wenig länger geschlafen, halten es in den Betten aber nicht mehr aus, weil es draußen überall brummt. Als wir hinausschauen sehen wir drei Gärtner, die mit mobilen Rasenmähern unterwegs sind und eine große Wiese plattmachen. Es sind sogenannte Fadentrimmer, bei denen ein schnell rotierender Faden den Rasen schneidet. Diese Geräte finden auch in Deutschland immer größere Verbreitung. Leider bevorzugt man im Baltikum Fadentrimmer mit Verbrennungsmotoren. Die Teile machen nicht nur einen Höllenlärm, sondern schleudern auch gelegentlich Dreck, Steinchen oder sonstigen Hartteile durch die Gegend. Noch macht uns nur der Lärm zu schaffen, aber wir sehen mit Unbehagen, wie die Teile unserem Übernachtungsplatz immer näher kommen. Pragmatisch gesprochen muss man aber sehen, dass die Leute hier einfach nur ihre Arbeit machen und wir halt zur falschen Zeit am falschen Ort sind. Dass das Rasentrimmen im Baltikum fast schon manische Züge annehmen kann und warum das so ist, werden wir erst in einigen Wochen erfahren und dann verstehen wir das auch. Einstweilen frühstücken wir ziemlich beschleunigt und machen uns alsbald vom Acker, weil uns das ganze Prozedere etwas auf den Geist geht.

Viel haben wir uns heute nicht vorgenommen. Bis zu unserem nächsten Ziel, der Ortschaft Plateliai, sind es gerade einmal 22 km Wegstrecke. Unweit dieses Ortes befindet sich der Plateliaisee, den wir uns einmal anschauen wollen. 

 

Wie man in diesem und dem nachfolgenden Foto sehen kann, folgt die Straße wieder einmal exakt der Morphologie. Straßenbautechnisch hat man nicht viel Federlesen gemacht. Im Gebirge kann das sehr mühsam sein. Aber hier auf dem mehr oder weniger flachen Land, wo man meist ausreichend Übersicht, wenige Kurven und kaum steile Anstiege hat, macht es richtig Spaß, durch die Landschaft zu cruisen und die eine oder andere Geländewellen mitzunehmen. Noch sind unsere Stoßdämpfer in einem guten Zustand und verzeihen uns so manchen Blödsinn.

Meist fahren wir aber trotzdem nicht viel schneller als 60 km/h, denn wir wollen uns ja die Landschaft ansehen. Es ist kaum Verkehr und so halten auch wir Trödler niemanden lange auf. Wir fahren wieder an unzähligen Storchennestern vorbei, möchten euch aber auch nicht mit immer neuen Bildern langweilen. Zu beiden Seiten der Straße dehnen sich weite Wiesenflächen aus, die manchmal mit Löwenzahn übersät sind. Auf den letzten 10 km Strecke wird die Straße deutlich schmäler und ähnelt einem Flickenteppich. Auf beiden Seiten der Straße ist ein breites Schotterbankett ausgebildet. Das ist auch notwendig, sonst kämen zwei Fahrzeuge nur mit Mühe aneinander vorbei. 

Schon bald erreichen wir den Žemaitija Nationalpark. Der Park wurde 1991 gegründet und hat eine Ausdehnung von 21.700 ha, das sind also ungefähr 28.000 Fußballfelder oder 21,7 km². Er ist also nicht wirklich groß. Nur mal zum Vergleich: der Yellowstone Park in Wyoming umfasst 9.000 km² Fläche, der Nationalpark Bayerischer Wald immerhin 250 km². Wo der Park anfängt und wo er aufhört, bleibt uns allerdings meist ein Rätsel und das kann unter Umständen ein Problem werden, wenn wir versehentlich innerhalb der Parkgrenzen übernachten.  

Unter Schutz stehen 26 Seen, Flüsse, Auen und Moore. Die leicht hügelige Landschaft ist vor etwa 15.000 Jahren durch die Gletscher und Endmoränen der letzten Eiszeit entstanden. In der Zeit ist auch der Plateliaisee entstanden, der größte See in der Region Žemaitija. Auf einer seiner sieben Inseln, der Burginsel, stand im 16. - 17. Jahrhundert die Burg von Königin Bonas die nur mit einer 300 Meter langen Eichenbrücke zu erreichen war. Davon ist heute natürlich nichts mehr zu sehen. Der Plateliaisee hat eine Größe von 12 km². In den Plateliaisee münden 17 Flüsse. Auf dem Grund des Sees wurden 2002 Holzboote aus der Zeit Vytautas des Großen gefunden. Außerdem fanden Taucher einen großen Stein mit menschlichen Markierungen.  

Wir erreichen zunächst einmal die Gemeinde Plateliai, ein hübsches kleines Örtchen. Wir laufen in die Dorfmitte und machen dort einige Aufnahmen. Es gibt auch ein Informationsbüro, das aber leider noch geschlossen ist. Vor Juni ist man hier oben einfach zu früh unterwegs, deshalb halten wir uns hier auch gar nicht lange auf. Dafür haben wir aber fast überall einen Übernachtungsplatz sicher, denn wir stehen meist ganz alleine auf den diversen Plätzen.

Die Kirche wird als erstes abgelichtet. Das ganze Gebäude wurde aus Holz errichtet. Eine Kirche wurde hier erstmals 1744 errichtet, aber es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass wir dieses Original hier vor uns sehen.

Und wir haben Glück, sie ist geöffnet und wir können uns das Innere auch einmal ansehen. Zuletzt gehen wir noch in einen einheimischen kleinen Supermarkt und schauen, welche landestypischen Leckereien wir einmal ausprobieren könnten.

Unser wirklich schöner Übernachtungsplatz am Plateliaisee (Quelle: OpenStreetMap, Lizenz CC-BY-SA 2.0).

Dann geht es vom Ort hinunter an den See und hier erleben wir eine Überraschung. Obwohl der Platz in der Stellplatz-App P4N schon recht gut bewertet wurde, ist es ein echtes Träumchen. Wir stehen auf einem langgezogenen großen Parkplatz auf einem splittigem Erdplanum oberhalb des Sees mit einer herrlichen Aussicht. Zwischen Parkplatz und See sind zahlreiche Bank-Tisch-Kombinationen aufgestellt und überall sieht man die Reste von Lagerfeuern, die hier am Wochenende gebrannt haben müssen. 

Nach unserer Ankunft machen wir Mittag und dann genießen wir die schöne Aussicht. Später kommt noch ein zweites Wohnmobil, eine Alleinreisende mit Hund aus Leonberg hinzu. Sie ist auf einer Nordlandreise, die sie über das Baltikum und Finnland bis ans Nordkap bringen soll. Von dort aus soll es dann durch Norwegen zurück in die Heimat gehen. Dafür ist sie immerhin gut 4 Monate unterwegs, das nenne ich mal 'ne Reise. 

Heute können wir unbesorgt draußen essen, ohne, dass uns jemand Campingverhalten im Nationalpark vorwerfen kann, denn diese Sitzgelegenheiten laden ja ausdrücklich dazu ein die Natur zu genießen. Und da lassen wir uns natürlich nicht zweimal bitten. Und übrigens, ob wir hier im Nationalpark sind, wissen wir ja auch nicht. 

Am Ende des Parkplatzes befindet sich ein Toilettenhäuschen mit zwei Toiletten, die wir leider beide in einem arg verschmutzten Zustand vorgefunden haben. Wir könnten euch mehr zeigen, aber glaubt uns, das wollt ihr nicht sehen. Wir sind wirklich froh, dass wir darauf nicht angewiesen sind. In der Hauptsaison könnte es sein, dass hier Miettoiletten angeliefert werden, sodass sich die Situation dann verbessern würde. Das können wir aber nur aus Äußerungen in der Stellplatz-App schließen. An Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten können wir uns nicht erinnern. Kommt also möglichst mit einem autarken Auto hier an, dann könnt ihr zwei bis drei schöne Tage hier verbringen. Es lohnt sich.

Unten am See liegen kleine Jachten und Tretboote, etwas weiter entfernt befindet sich ein Jachtklub und auch ein Restaurant, das aber zumindest heute Morgen geschlossen ist.

An sonnigen Wochenenden und Ferientagen bietet das Gewässer reichlich Gelegenheiten sich hier einen schönen Tag zu machen. 

Sogar Wassertraktoren hat man hier im Angebot.

Die Holzhütte beherbergt einen Tauchklub.

Im Flachwasser tummeln sich am Rande des schilfgesäumten Ufers zahlreiche Fische. Das Wasser macht einen recht sauberen Eindruck. Die eiszeitlichen Ablagerungen haben auch genügend Sand hinterlassen, sodass man sich hier sonnen und an sommerlichen Tagen auch wunderbar baden kann. Es ist wirklich ein ausgesprochen schönes Örtchen, das wir hier gefunden haben. 

Der hübsche kleine Jachthafen mit dem Restaurant im Bildhintergrund. 

Unser Wanderweg entlang des Seeufers nördlich unseres Übernachtungsplatzes (Quelle: OpenStreetMap, Lizenz CC-BY-SA 2.0).

Am Nachmittag, so kurz nach 16:00 Uhr entschließen wir uns zu einer kleinen Wanderung. 

Wir folgen dem gut präparieren Rad-/Fußweg (vgl. Kärtchen oben) in nördliche Richtung am Seeufer entlang und erreichen dieses ausgedehnte Feuchtgebiet am Rande des Sees.

Ein lang gezogener Holzbohlendamm überwindet das Feuchtbiotop. Und natürlich wissen die Störche dieses Angebot zu nutzen und fliegen ein ums andere Mal an. 

Jenseits des Feuchtbiotops verschwindet das Seeufer gelegentlich hinter einem undurchdringlichen Dickicht. Doch es dauert nie lange bis ein Sichtfenster wieder einen Blick auf den See freigibt. 

Hinter Bäumen und Büschen sind allerlei Geräusche von Wasservögeln zu hören, aber sehen kann man die selten. Genau das dürfte denen aber gefallen. Denn die wollen ja innerhalb der schilfgesäumten Uferbereiche in aller Ruhe ihrem Brutgeschäft nachgehen, aktuell zumindest die Vorbereitungen dafür treffen.

Ein einsames Boot durchpflügt den See. Vermutlich ist es ein Fischer oder ein Angler, der hier sein Glück versucht. Nach einer knappen Stunde drehen wir um und laufen zurück zu unserem Übernachtungsplatz.

Unterwegs haben wir reichlich Brennnesseln und Löwenzahn gesehen. Die frischen Triebe, die hier so zahlreich sprießen, haben Michael an seine Oma erinnert, die in früheren Zeiten gelegentlich an den Waldrand lief, um solchen Salat der etwas anderen Art für eine schmackhafte Beilage zu sammeln. Das könnten wir doch auch einmal versuchen und so macht sich Michael, bewaffnet nur mit einem Körbchen, einem Messer und Gummihandschuhen per pedes auf den Weg. 

Zurück am Wohnmobil wird die Beute gründlich gesäubert und vor allem gewaschen, denn ansonsten könnten die Nesseln ihre brennenden Pfeile auf Michaels Zunge abfeuern und das wäre alles andere als angenehm. Den frühen Abend verbringen wir vor dem Womo an einem der zahlreichen Tische im Freien. Schade nur, dass es immer noch so kühl ist, so richtig lange halten wir es nicht aus. Auf der anderen Seite fällt uns aber auch auf, dass wir noch nicht ein einziges Mal von Stechmücken traktiert wurden. Das könnte ebenfalls mit dem kühlen Wetter zusammenhängen. Jede Medaille hat halt ihre zwei Seiten. Wir sind mal gespannt, ob das so bleibt, wenn es wärmer wird. 

Dienstag, 13.05.2025 - von Plateliai zum Berg der Kreuze - 144 km 

Plunge

Wir haben prima geschlafen, es ist eine himmlische Ruhe an diesem Ort. Die wird gegen 8 Uhr allerdings durch einen dieser allgegenwärtigen mobilen Rasentrimmer gestört, die die Idylle zunichtemachen. Die Teile sind für die großen Wiesenflächen völlig ineffektiv und die Arbeiter brauchen endlos lange, bis sie das Tagwerk vollbracht haben. Aber das scheint hier wohl noch State of the art zu sein. 

Gegen 10 Uhr verlassen wir den schönen Platz am Plateliaisee und fahren zunächst nach Plunge. Hier soll es ein schönes Schloss geben, das wir uns zumindest einmal von außen ansehen wollen. Per Zufall sehen wir einen Parkplatz in der Dariaus ir Girėno gatve, hinter dem sich eine weiträumige Parkanlage ausbreitet und wir vermuten, es könnte sich um den Schlosspark handeln. Zufällig findet gerade eine Polizeikontrolle vor dem Portal statt und wir fragen einen der Polizisten, ob wir hier zum Schloss kommen. Der bestätigt das, also suchen wir uns eine Parkbucht auf dem wir die Pkw möglichst wenig behindern und machen uns auf den Weg in Richtung Schloss.

Eigentlich ist es eher ein Schlösschen, aber es ist wunderbar eingebettet in reichlich Grün und man kann hier bei sonnigem Wetter ein paar wirklich schöne Stunden verbringen. 

Störend wirkt dabei lediglich eine weitere Kolonie von Rabenvögeln, die sich die hohen Bäume des Schlossparks als Heimstätte ausgesucht haben. Und genau wie bei einer unserer letzten Stationen sind Treppenaufgänge, Wiesen und Wege stark verschmutzt durch brütende und anfliegende Vögel. Wir verbringen etwa eine gute Stunde rund um das Schloss und fahren dann weiter.

Große Wiesenflächen mit reichlich Löwenzahn haben wir an vielen Stellen in Litauen gesehen und der Löwenzahn macht sich auch in Teilen des Schlossgartens breit.

Bevor wir nun Plunge endgültig verlassen, werfen wir noch einen kurzen Blick auf die Kirche des Heiligen Johannes des Täufers. Die katholische Kirche wurde 1933 geweiht und im neoromanischen Stil erbaut. Die Kirche verfügt über zwei markante Türme an der Fassade. 

Besonders interessant ist der frei stehende Glockenturm, der sich separat vom Hauptgebäude befindet. Generell wäre in Plunge sicher noch einiges zu sehen, aber wir haben es uns zu eigen gemacht einen vor der Reise erstellten Zeitplan einigermaßen einzuhalten, es sei denn, das Wetter spielt überhaupt nicht mit. Deshalb verlassen wir nun den Ort und fahren weiter in Richtung Kuršėnai. 

Nach einigen Zehnerkilometern Fahrt sehen wir eine Futuratankstelle, die Diesel für 1,359 anbietet. Für den Preis haben wir schon lange keinen Sprit mehr bekommen und da wir annehmen, dass es nach Norden langsam etwas teurer werden wird, füllen wir uns den Tank rappelvoll. Die Menüführung am Tankautomat ist u. a. in Deutsch, das erleichtert das Tanken ungemein.

Weiter geht es in Richtung Kuršėnai. Nachdem wir bereits gut 70 km unterwegs sind, könnten wir wieder einmal ein Päuschen vertragen. Gut 3 km westlich bzw. noch vor Kuršėnai sieht Angelika südlich der A 11 bzw. E 272 einen Rastplatz. Den wollen wir uns einmal ansehen.

Kuršėnai

Am Rastplatz angekommen sehen wir, dass wir uns hier am "Pakumulšių I tvenkinys", zu Deutsch am "Pakumulšiai I Stausee" oder "Pakumulšiaiteich" befinden.

Der Parkplatz bietet genügend Raum für etwa 20 Pkw. Fünf oder sechs temporär aufgestellte Wohnmobile würden wahrscheinlich auch niemanden stören. Aber jetzt in der Vorsaison ist der Platz fast verwaist. Verbotsschilder gibt es keine, man könnte hier also bestimmt auch übernachten. Die A 11 ist ausreichend weit entfernt und dürfte kaum zu hören sein. Man kann es auf den Fotos nicht gut erkennen, aber ein Mietklo gibt es ebenfalls. 

Und lauschige Plätzchen gibt es hier auch. Also es ist ein wirklich schöner Rastplatz, den wir weiterempfehlen können. Wir machen hier heute nur eine Kaffeepause und sagen vielen Dank an die zuständige Gemeinde. 

Gegen 15:00 Uhr geht es weiter in Richtung Kuršėnai und Siauliai.

Siauliai

Weil im Baltikum wirklich sauberes und geschmacksneutrales Wasser außerhalb von Camping- und Stellplätzen nicht immer leicht zu bekommen ist, machen wir manchmal einen Umweg, nur um unseren Trinkwassertank wieder richtig vollzumachen. Da wir mit dem Wasser nicht duschen, reicht uns ein voller Tank etwa fünf Tage. Deshalb ist es eigentlich keine große Sache auch mal dem guten Wasser hinterherzufahren, so oft kommt das gar nicht vor. Der von uns avisierte Brunnen, befindet sich ganz im Südosten von Siauliai, am Rande einer etwas verwilderten Grünanlage in der Bačiūnų gatve. Obwohl der Schwengel signalisiert, man müsse hier mühsam Wasser pumpen, reicht tatsächlich ein kräftiger Druck auf den Schwengel und schon sprudelt das Wasser aus dem Hahn. Manchmal schießt es so gar so kräftig nach oben, dass man etwas nass wird. Die Teile kennen wir ja bereits aus Polen. Und das Wasser ist tatsächlich auch recht gut. Dementsprechend ist auch der Andrang der Einheimischen an diesem Wasserspender. Es sieht so aus als hätten viele Einheimische wenig Vertrauen in das Wasser, das aus ihrem Wasserhahn kommt. Wir machen uns den Tank ordentlich voll und befüllen auch die Trinkwasserflaschen in der Garage. Mit etwas Glück kommen wir damit bis kurz vor Riga. Vom Brunnen aus müssen wir mitten durch das Städtchen. Deshalb zieht sich der Weg etwas. Aber dann haben wir es geschafft und nun sind es nur noch etwa 15 km bis zum Berg der Kreuze. 

Berg der kreuze (Übernachtung)

Kurz nach 16:00 Uhr treffen wir bei schönstem Wetter am Berg der Kreuze bzw. dem Kreuzhügel ein. Wir fahren vor die Schranke und schon geht sie nach oben. Wären wir nach 18:00 Uhr gekommen, wäre sie offen gewesen. 3 € kostet die Übernachtung auf dem Parkplatz, das können wir gerade noch verkraften.